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Der strohgedeckte
Bauernhof wurde 1660 von einem Bauern aus dem Fürstenbergischen
Gebiet erbaut. Bis 1971 war der Hof dann von den "Fürstenbergern",
der Familie Armbruster bewohnt und bewirtschaftet.
Danach kaufte ihn die
Gemeinde Unterharmersbach und richtete darin ein Schwarzwälder
Bauernmuseum ein, das inzwischen Jahr für Jahr Tausende von
Besuchern aus aller Welt anzieht.
Der Fürstenberger Hof
zählt zu den schönsten und bekanntesten Museen im Schwarzwald.
Alle Besucher werden von Museumsleiter Gottfried Gutmann, selbst
aus uraltem Bauerngeschlecht und seinem Team sachkundig durch den
Hof mit dem Brunnehiesli und dem Backöfle zum Brotbacken geführt.
Der Hof
ist eine Mischform des Schwarzwaldhauses, ein typisches
Kinzigtäler Haus. Wohnteil, Stall und Scheuer sind unter einem
Dach. Rund 1500 Eichennägel und unzählige Pfosten und Balken
halten das Haus zusammen. Typisch für diese Bauform sind der
farbliche Wechsel zwischen den sandsteinernen Untergeschoss, dem
dunklen, hölzernen Obergeschoss und dem gelben Strohdach.
Ein besonders schönes
Zierelement: Das alemannische Fensterband an der Südwestecke mit
112 kleinen Fensterscheibchen. |